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kleintierPRAXIS Dr. Daniela STAS & Dr. Annette PAULS (St.Vith)
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Leptospirose

Hier handelt es sich um eine weltweit verbreitete bakterielle Erkrankung. Der Erreger befällt nicht nur Hunde sondern auch Rinder, Schweine, Kühe, Ratten, Mäuse, usw., und manchmal sogar den Menschen, der sich bei seinem Haustier anstecken kann. Katzen spielen eine recht unbedeutende Rolle, da Leptospiren bei ihnen selten nachgewiesen werden.

Ansteckung

Die Ansteckung erfolgt über den direkten Kontakt mit dem Urin oder Blut erkrankter Tiere, oder indirekt durch zum Beispiel kontaminiertes Wasser. Wenn ein Hund aus einer infizierten Pfütze trinkt, gelangen die Bakterien über die Mundschleimhäute in seine Blutbahn, um sich dann anschließend in der Niere zu vermehren. Der Erreger kann aber zum Beispiel auch über Hautverletzungen in den Körper des Patienten gelangen.

Symptome

Man unterscheidet zwei verschiedene Krankheitsverläufe:

  1. Die abortive Form, mit rasch vorübergehenden Allgemeinstörungen.
  2. Die akute Form: Die ersten Symptome treten in der Regel nach ungefähr 14 Tagen auf. Der Patient zeigt Schwäche, Fieber, Muskelschmerzen, Gelbsucht, Blutarmut, Anzeichen für Nieren- und Lebererkrankungen, die bei zu später Behandlung zum Tode führen (30%).

Prophylaxe

Die regelmäßige Impfung mit einem bivalenten Impfstoff, der L. canicola und L. icterohaemorrhagiae enthält, ist absolut notwendig.

Schützen Sie Ihren Hund durch eine Impfung!

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