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kleintierPRAXIS Dr. Daniela STAS & Dr. Annette PAULS (St.Vith)

Tollwut

Belgien ist seit einigen Jahren (2001), bis auf zwei Fälle von Tieren, die aus dem Ausland importiert wurden, offiziell tollwutfrei. Dies gilt jedoch nicht für unsere Nachbarländer wie z.B. Deutschland oder Frankreich.

Ansteckung

Die Ansteckung mit diesem Rhabdovirus geschieht durch einen Biss von einem infizierten Tier. Das Virus wandert von dieser Wunde, über das Nervensystem, bis zum Gehirn des Säugetieres.

Wildlebende Tiere, die sich nicht mehr menschenscheu zeigen, sollten nicht angefasst werden.

Symptome

Die Zeit zwischen dem Biss und den ersten Anzeichen einer Erkrankung ist abhängig von der Entfernung zwischen der Eintrittsstelle (Wunde) und dem Gehirn, und kann manchmal Monate betragen. So wird zum Beispiel ein Tier, das in den Vorlauf gebissen wird, schneller Anzeichen zeigen, als eines das in ein Hinderbein gebissen wird.

Tollwuterkrankte Tiere zeigen unterschiedliche Symptome, die anderen Erkrankungen gleichen können: Aggressivität, erhöhter Speichelfluss, Lähmungen, ...

Prophylaxe

Ab dem Zeitpunkt, wo Symptome vorhanden sind, ist jede Art der Therapie erfolglos. Außerdem handelt es sich um eine meldepflichtige Krankheit.

Eine Impfung kann Ihr Haustier vor dieser Erkrankung schützen. Bei Auslandsreisen, bei Hunden, die in einem belgischen Camping Urlaub machen oder die unterhalb der Sambre und Maas wohnen, ist diese Impfung vom Gesetz vorgeschrieben.

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