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kleintierPRAXIS Dr. Daniela STAS & Dr. Annette PAULS (St.Vith)
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Ernährung

Ein seidiges und geschmeidiges Fell ist der Spiegel einer gesunden Ernährung.

Katzen verfügen über einen sehr ausgeprägten Geruchssinn, dafür im Vergleich aber über einen recht schwachen Geschmackssinn. Sie suchen sich ihr Futter mit der Nase aus!

Der jeweilige Ernährungsbedarf einer Katze verändert sich selbstverständlich mit den verschiedenen Lebenssituationen: Alter, Rasse, Lebensstil (Wohnung oder Freilauf), Krankheiten, ... So sind zum Beispiel die Bedürfnisse vor oder nach einer Kastration nicht die gleichen. Viele kastrierte Katzen werden durch falsche Ernährung zu dick, und dieses Fett werden sie dann nur schwer wieder los.

Proteine, Taurin, Vitamine, Mineralstoffe, ... jeder Nährstoff hat seine eigene Aufgabe und muss in der richtigen Menge im Futter enthalten sein. Somit kann ein Mangel, aber auch ein Überschuss dieser Stoffe, schädlich sein. Würde die Katze nur Mäuse fressen, so wäre dies die gesündeste Ernährung die man ihr bieten kann. Da sie in der Regel mehrmals täglich auf die Jagd gehen und somit auch mehere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen, sollte dies auch bei der "Heimfütterung" respektiert werden.

Eine abwechslungsreiche Speisekarte ist nicht nötig, denn in der Natur fressen unsere Samtpfoten ja auch täglich das gleiche Futter. Oft meint der Besitzer es gut, wechselt regelmäßig die Geschmackrichtung. Das versteht die Katze schnell, viele werden mit der Zeit immer schwieriger - und Herrchen sowie Frauchen machen drei verschiedene Futtersorten auf, bevor sie einen Volltreffer landen.

Um einer Zahnsteinbildung vorzubeugen, wird häufig empfohlen, vorwiegend mit Trockenfutter zu arbeiten. Dies schließt aber nicht aus, dass man seinen Liebling auch mal mit Feuchtfutter verwöhnen darf.

Es gibt sehr große Qualitätsunterschiede bei den Fertigfuttern. Lassen Sie sich von Fachleuten beraten!

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