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kleintierPRAXIS Dr. Daniela STAS & Dr. Annette PAULS (St.Vith)

Flöhe

Zyklus:

Der Floh ist der häufigste Ektoparasit unserer Haustiere. Der gesamte Entwicklungszyklus dauert in der Regel 3 bis 4 Wochen. Die Eier, die das Flohweibchen legt, fallen aus dem Fell der Tiere und verteilen sich in der unmittelbaren Umgebung (Teppich, Sofa, Garten, usw.). Aus diesen Eiern entwickeln sich innerhalb weniger Tage Larven, die sich verpuppen und so bis zu einem Jahr überleben können. Bei geeigneten Umweltbedingungen, die in unseren Wohnungen das ganze Jahr gegeben sind, schlüpfen aus den Puppen erwachsene Flöhe, die wiederum das Tier oder auch den Menschen befallen können.

Diagnose:

Der Flohbefall kann relativ einfach festgestellt werden: Häufig sieht man nicht den Parasiten selbst, sondern nur seinen Kot. Dabei handelt es sich um kleine schwarze Krümelchen im Fell, bzw. auf der Haut des Tieres, die sich orange verfärben, wenn man sie auf ein weißes Tuch legt und mit Wasser befeuchtet.

Warum behandeln?

Der Flohbefall verursacht Juckreiz - durch ständiges Kratzen kann es zu Hautinfektionen kommen.

Der Flohspeichel löst häufig Allergien bei Hunden und Katzen aus.

Außerdem übertragen sie Würmer, und somit sollte jedes Tier nach einem Flohbefall auch automatisch entwurmt werden.

Da sie sich vom Blut der Tiere ernähren, kann es bei einem massiven Befall zu Schwäche oder sogar Blutarmut kommen.

Behandlungsmöglichkeiten:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Flöhe zu bekämpfen oder einem Befall vorzubeugen, wobei immer der Schutz von Mensch und Tier im Vordergrund stehen sollte.

Sprays, Puder oder Halsbänder aus Supermärkten, Drogerien, Zoohandlungen enthalten keine verschreibungspflichtigen Wirkstoffe und sind in der Regel auch nicht wirksam!

Hierzu beraten wir Sie gerne!

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