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kleintierPRAXIS Dr. Daniela STAS & Dr. Annette PAULS (St.Vith)

Zecken

Bei uns wird die Katze vom braunen Holzbock, der bevorzugt in Wäldern mit dichtem Unterholz und Lichtungen vorkommt, befallen.

Das Zeckenweibchen legt nach einer Blutmahlzeit ihre Eier und stirbt. Aus diesen Eiern entwickeln sich zuerst Larven, dann Nymphen und letztendlich erwachsene Zecken. Jedes dieser Entwicklungsstadien befällt ein so genanntes Wirtstier (Katzen, Hunde, Vögel, Igel, Menschen, ...) um eine Blutmahlzeit zu sich zu nehmen.

In der Regel gibt es bei uns zwei Höhepunkte der Zeckenplage: im Früjahr und im Herbst.

Die Gefahr der Übertragung von Krankheiten, wie zum Beispiel der Borreliose, ist bei der Katze viel geringer als beim Menschen oder Hund. Dennoch kann das Allgemeinbefinden der Katze auch durch allergische Reaktionen, Schmerzen, Juckreiz oder Schwellungen beeinträchtigt werden.

Wie kann ich vorbeugen oder behandeln?

Suchen Sie Ihre Katze regelmäßig ab. Entfernen Sie einzelne Zecken mit einer Zeckenzange unmittelbar nachdem Sie diese entdeckt haben.

Benutzen Sie Spot-on-Präparate um einen Befall zu verhindern. Halsbänder sind für Katzen nicht geeignet, da sie mit diesen beim Sträunen leicht an einem Ast hängen bleiben könnten.

Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt. Bei ihm bekommen Sie die notwendigen Präparate und auch die Zeckenzange. Effiziente Zeckenbehandlungen sind in der Regel verschreibungspflichtig. Mittel aus Tierhandlungen sind generell nicht wirksam und könnnen Ihrem Haustier sogar schaden!

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